Geradliniger Ofen mit breitem Sichtfenster im warmen Wohnraum

Speicherofen für
langanhaltende Wärme

Wärme speichern statt ständig nachlegen: Ein Speicherofen gibt die Energie des Feuers über einen langen Zeitraum gleichmäßig als angenehme Strahlungswärme ab. Ofen Ragginger plant die passende Lösung individuell für Ihr Zuhause.

Moderner weißer Eckofen mit grauer Sitzbank und Eckverglasung
Gespeicherte Wärme:

Wärme wird aufgenommen und zeitversetzt an den Raum abgegeben.

Individuell geplant:

Bauweise und Dimensionierung werden auf Raum und Nutzung abgestimmt.

INDIVIDUELLER OFENBAU

Was zeichnet einen Speicherofen aus?

Wärme nutzen, wenn das Feuer längst erloschen ist

Bei einem Speicherofen wird die beim Abbrand entstehende Wärme nicht ausschließlich sofort an den Raum abgegeben. Ein wesentlicher Teil wird von der Speichermasse aufgenommen und anschließend zeitversetzt wieder abgegeben. Dadurch bleibt Wärme auch nach der eigentlichen Verbrennung verfügbar.

Anders als bei einem Ofen, bei dem schnelle direkte Wärme im Vordergrund steht, bestimmen Brennraum, Speichermasse, Dimensionierung und Nutzung gemeinsam den Wärmeverlauf. Entscheidend ist deshalb die gesamte Technik und nicht nur ein bestimmtes Material oder die sichtbare Verkleidung.

DREI KERNPUNKTE

Die Vorteile eines Speicherofens

01

Wärme über einen längeren Zeitraum

Die Speichermasse nimmt einen Teil der beim Abbrand entstehenden Energie auf und gibt sie nach und nach wieder ab. Dadurch profitiert der Wohnraum nicht nur während des sichtbaren Feuers von der erzeugten Wärme.

02

Ruhige Wärmestrahlung

Ein großer Teil der Wärme wird über die Oberfläche des Ofens abgegeben. Statt einer sehr schnellen Erwärmung steht ein ruhiger und gleichmäßiger Wärmeverlauf im Vordergrund.

03

Bewusst mit Brennstoff heizen

Ein Speicherofen ist darauf ausgelegt, die erzeugte Energie länger zu nutzen. Wer nicht permanent Feuer unterhalten möchte, sondern bewusst mit einzelnen Abbränden heizt, kann von dieser Funktion besonders profitieren.

WÄRME FÜR IHR ZUHAUSE

Wann passt ein Speicherofen zu Ihrem Zuhause?

Ein Speicherofen passt besonders gut, wenn Sie nicht nur während des Feuers Wärme wünschen, sondern über Stunden von gespeicherter Energie profitieren möchten.

Er ist interessant für Menschen, die bewusst mit Holz heizen, eine ruhige Wärmeabgabe bevorzugen und den Ofen als festen Bestandteil ihres Wohn- und Heizkonzepts planen.

Wenn dagegen vor allem schnelle Wärme unmittelbar nach dem Anheizen gefragt ist, kann ein Kaminofen die passendere Lösung sein.

Ein Speicherofen passt gut, wenn Sie Wärme länger nutzen, bewusst mit einzelnen Abbränden heizen und gleichmäßige Strahlungswärme bevorzugen.

Weiß verputzte Ofenanlage mit Eckverglasung im Wohnraum

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Moderner weißer Ofen mit Eckverglasung und Sitzbank unter einer Treppe

SPEICHERMASSE & WÄRMEABGABE

Wie funktioniert die Wärmespeicherung im Speicherofen?

Im Brennraum wird Holz verbrannt und Wärme erzeugt. Diese wird nicht ausschließlich direkt an den Wohnraum abgegeben, sondern gezielt in einer Speichermasse aufgenommen. Je nach Bauart kann sie durch den inneren Aufbau des Ofens geführt werden, bevor sie nach und nach über die Oberfläche an den Raum gelangt.

Für die Wärmespeicherung sind nicht einzelne Begriffe wie Speckstein oder Naturstein entscheidend, sondern die gesamte Konstruktion. Speicherstein, Brennraum, Wärmeführung und Heiztechnik müssen miteinander und mit der geplanten Nutzung abgestimmt sein.

Die sichtbare Seitenverkleidung erfüllt eine andere Aufgabe. Sie prägt das Design und kann je nach Ausführung aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Technischer Speicheraufbau und Gestaltung werden gemeinsam geplant, sind aber nicht dasselbe.

OFENARTEN EINORDNEN

Speicherofen, Kachelofen oder Kaminofen?

Die Begriffe werden häufig gemeinsam verwendet, beschreiben aber unterschiedliche Ofenkonzepte.

Speicherofen

Speicherofen bezeichnet das Prinzip, bei der Verbrennung erzeugte Wärme in Speichermasse aufzunehmen und zeitversetzt wieder abzugeben. Je nach Aufbau können Speicheröfen unterschiedlich konstruiert und gestaltet werden.

Der Begriff beschreibt damit keine einzelne Bauform. Auch ein individuell gesetzter Kachelofen kann nach diesem Speicherprinzip arbeiten.

Kachelofen

Zum Kachelofen

Ein Kachelofen ist eine individuell gesetzte Ofenlösung, bei der Speichermasse und eine auf den Raum abgestimmte Konstruktion eine zentrale Rolle spielen. Er gehört damit zu den klassischen speichernden Ofenlösungen.

Kaminofen

Zum Kaminofen

Ein Kaminofen ist typischerweise stärker auf direkte und rasch verfügbare Wärme ausgelegt. Viele Kaminöfen erwärmen einen Raum schnell, besitzen aber eine andere Speichercharakteristik als ausgeprägte Speicheröfen.

Kleinspeicherofen

Zum Kleinspeicherofen

Ein Kleinspeicherofen verbindet das Speicherprinzip mit einer kompakteren Bauweise. Dadurch kann er interessant sein, wenn weniger Platz zur Verfügung steht oder eine kompaktere Speicherlösung gesucht wird.

BEDARFSGERECHT HEIZEN

Effizienz und Nachhaltigkeit

Effizienz entsteht nicht allein durch möglichst viel Speichermasse. Entscheidend ist, dass Heiztechnik, Speicherleistung und tatsächlicher Wärmebedarf zusammenpassen. So kann die beim Abbrand erzeugte Energie sinnvoll genutzt werden, statt den Raum kurzfristig stark zu erwärmen.

Auch Nachhaltigkeit lässt sich nicht an einem einzelnen Material festmachen. Relevant sind unter anderem die passende Dimensionierung, der verwendete Brennstoff, die Nutzung des Ofens und eine langfristig funktionierende Planung.

Moderne Ofenanlage mit heller Sitzbank und geradlinigem Ofenkörper
Raumhohe weiße Ofenanlage mit seitlichen Holzfächern im Wohnraum

RAUM, TECHNIK & NUTZUNG

Was ist bei der Planung wichtig?

Ein guter Speicherofen beginnt nicht bei der Oberfläche, sondern bei seiner späteren Aufgabe. Zuerst wird geklärt, ob der Ofen einzelne Räume ergänzend wärmen, regelmäßig genutzt werden oder einen größeren Beitrag zur Wärmeversorgung leisten soll.

Danach werden Aufstellort und bauliche Voraussetzungen betrachtet. Dazu gehören unter anderem Rauchfang, Platzangebot, Bodenaufbau und vorhandene Haustechnik. Auch Lüftungsanlagen können für die Planung relevant sein.

Auf dieser Grundlage werden Brennraum, Speichermasse, Dimensionierung und Gestaltung sinnvoll zusammengeführt. Ein möglichst großer Speicher oder ein bestimmter Heizeinsatz ist nicht automatisch die beste Lösung.

Für die erste Beratung helfen Grundriss, Fotos des Aufstellorts und eine Vorstellung davon, wie Sie den Ofen später nutzen möchten.

Speicherofen planen

VON DER IDEE ZUM FERTIGEN OFEN

So planen wir Ihren Speicherofen

  1. 01
    Beratung direkt am Projekt

    Wir besprechen gewünschte Nutzung, Raum und Gestaltung und prüfen die tatsächlichen baulichen Voraussetzungen.

  2. 02
    Technisches und gestalterisches Konzept

    Auf dieser Grundlage entsteht ein Konzept, das Heizaufgabe, Dimensionierung, Aufstellort und Gestaltung zusammenführt.

  3. 03
    Fachgerechte Umsetzung

    Nach der Freigabe wird der Speicherofen fachgerecht umgesetzt – durch einen Meister oder unter Meisteraufsicht.

  4. 04
    Kontrolle und persönliche Übergabe

    Zum Abschluss wird der Ofen kontrolliert, persönlich übergeben und die richtige Nutzung erklärt.

KUNDENSTIMMEN

Erfahrungen aus Ofenprojekten
Phil. R.
Salzburg

Absolute Spitzenarbeit – sauber, präzise und hochwertig! Herr Ragginger und seine Mitarbeiter werden von mir ganz klar weiterempfohlen!

5.0
Sonja K
Salzburg

Wir könnten nicht glücklicher sein mit unserem neuen Ofen! Von der ersten Beratung bis zum fertigen Einbau hat alles gepasst. Das Design ist ein echter Hingucker!

5.0
Florian T.
Salzburg

Super Betrieb, nur zu empfehlen. Freundlich, zuverlässig und fachlich super. Die Beratung sowie die Erklärungen zu den Produkten top.

5.0
Georg N.
Salzburg

Ofen Ragginger hat uns einen wunderschönen Kachelofen gesetzt, der sich harmonisch in die Wohnumgebung einfügt. Von der Planung bis zur Finalisierung hochzufrieden.

5.0

NOCH FRAGEN OFFEN?

Häufige Fragen zu Speicheröfen

Bei einem Kaminofen steht meist die schnelle Wärmeabgabe während des Feuers stärker im Vordergrund. Ein Speicherofen nimmt dagegen einen größeren Teil der erzeugten Wärme in seiner Speichermasse auf und gibt sie zeitversetzt wieder ab.

Eine pauschale Zahl an Stunden wäre nicht seriös. Entscheidend sind Bauweise, Speicherstein, Speichermasse, Dimensionierung, Abbrand und Nutzung. Das Grundprinzip bleibt gleich: Ein Teil der erzeugten Wärme wird gespeichert und nach dem Abbrand weiter an den Raum abgegeben.

Vor allem dann, wenn eine gleichmäßige und länger anhaltende Wärmeabgabe gewünscht wird. Für hauptsächlich schnelle Wärme kann eine andere Ofenart geeigneter sein.

Nicht die Bezeichnung allein entscheidet. Wesentlich sind Speichermasse, innerer Aufbau und die Art, wie die erzeugte Wärme aufgenommen und wieder abgegeben wird.

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